Zur Corona Krise

Zur Corona Krise

Liebe Mitmenschen,
wer einmal das wundeschöne Sternbild Corona borealis, auf deutsch nördliche Krone, welches zur Zeit abends am Osthimmel zu sehen ist, bewundert hat, weiß um dessen Schönheit.

Die Ereignisse überrollen uns. Gerne möchte ich in meinem Newsletter allen viel Kraft und Zuversicht versenden, egal an welcher Stelle Sie gerade mit dem völlig Unvorhergesehenen konfrontiert sind.

Wir sind herausgefordert. Herausgefordert, unsere Komfortzone zu verlassen. Unser Verein Gesundheit Aktiv Braunschweig hatte sich im letzten Sommer geeinigt auf das Thema: Wandlung – Trennung – Gesundung.  Wir haben nicht geahnt, uns nicht im Entferntesten vorstellen können,  in welcher Weise Wandlung über die Welt kommt, so dass sie jeden Einzelnen trifft.

Und jetzt steht die Trennung an. Die Trennung von lieb gewordenen Gewohnheiten, von Veranstaltungen, Festen, auch die räumliche Trennung von lieben Menschen. Besonders hart trifft es diejenigen, die unter großen Gesundheitsproblemen leiden, die aus dem Leben gehen müssen und die, welche um Nahestehende bangen oder sie verlieren.

Hart trifft es auch diejenigen, welch massive finanzielle Einbußen haben, sofort und ungeplant.

Wir sind herausgefordert, jetzt Solidarität zu üben, trotz der räumlichen Trennung.

Und ich meine wir sind auch aufgerufen, uns auf die wirklich wesentlichen Dinge zu besinnen. Was brauche ich? Wie bleibe ich in Verbindung? Ist es wirklich schlimm, wenn meine Reise ausfällt?

Auch wenn dies provokativ ist, gefällt mir der Gedanke, dass dieser Virus nicht unser Feind  ist, gegen den wir Krieg führen müssen, sondern ein Helfer, um die Menschen auf dieser Welt wieder zurechtzurücken. Eigentlich wussten wir doch alle, dass es so nicht weiter geht?

Wie gehen wir jetzt um damit? Nichts ist selbstverständlich, es braucht unsere eigene innere Wandlung und Trennung.  Vor allem auch Kreativität, das Neue. Das ist ein Prozess, der Zeit braucht. Zeit, die manche von uns jetzt haben.

Gerne möchte ich Euch ermutigen, Euer Vertrauen zu üben. An die Möglichkeit zu glauben, dass aus all dem etwas Gutes entsteht. Seid neugierig und gespannt, seid offen und flexibel, versucht zu spüren, was Neues sich die Bahn brechen möchte. Macht diesem Neuen die Türe auf. Lasst mit der Sonne und dem Wind auch die überfälligen Gewohnheiten, die alten Denkmuster und Annahmen auslüften, reinigen. Auch wenn dieser Prozess ein schmerzhafter ist.

Hilfen gibt es viele, gemeinsames Singen, gemeinsames Meditieren von verschiedenen Anbietern, solidarische Gruppen. Wenn ihr nichts  findet, gründet etwas!

Was Matthias Horx schreibt, ist sehr Mut machend, ich hoffe, er hat recht:

https://kress.de/news/detail/beitrag/144775-die-welt-nach-corona-wie-wir-uns-wundern-werden-wenn-die-krise-vorbei-ist.html

Außerdem möchte ich euch folgendes Gebet zur Verfügung stellen, es eignet sich gut für eine Stille Besinnung oder Meditation, in die man auch im Stillen an andere denken kann:

VERTRAUEN

Ich geh‘ in mein Vertrauen,
den wunderbaren Raum,
den Deine liebenden Hände mir öffnen.

Im Vertrauen brauche ich keine Gedanken –
Vertrauen ist das Öffnen für Gnade – 
Vertrauen ist das Glauben an Güte –
Vertrauen schenkt mir nicht fassbare Gewissheiten.

Ich geh‘ in mein Vertrauen,
und lebe in ihm.
Im Vertrauen weiß ich um mein Geführt sein
und spüre die immerwährende Gegenwart Gottes.

Ich geh‘ in mein Vertrauen –
Ich bin im Vertrauen – 
Ich bleibe in unserem Vertrauen!

Stephanie Krenn
„Das Herz aber übersteigt uns“

Somit sende ich gute Wünsche an euch alle!

Eva Wolter

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